|
|
Die Landeszentrale für politische Bildung und das Institut für die Geschichte der deutschen Juden haben die zehnte Veröffentlichung der Publikationsreihe „Stolpersteine in Hamburg. Biographische Spurensuche“ herausgebracht. Sie befasst sich mit den Stadtteilen Billstedt – Horn – Borgfelde.
Hildegard Thevs und andere Autorinnen und Autoren haben die Biographien von mehr als einhundert Personen aus Borgfelde, Horn, Billstedt und Billbrook recherchiert, für die dort Stolpersteine verlegt worden sind bzw. verlegt werden sollen. Mehr als 3500 Stolpersteine erinnern inzwischen in Hamburg an Menschen, die während der NS-Zeit ermordet worden sind: an Jüdinnen und Juden, Homosexuelle, politisch Verfolgte, „Euthanasie“-Ermordete, Zeugen Jehovas und andere. Sie erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, die ermordet oder zur Selbsttötung getrieben wurden. Bisher sind in dieser Publikationsreihe neun Bände zu den Hamburger Stadtteilen Hamm, Altona, Wandsbek mit den Walddörfern, Winterhude, St. Pauli, St. Georg, Isestraße, Barmbek und Uhlenhorst und Eppendorf erschienen.
Diese Publikation erhalten Sie gegen eine Bereitstellungspauschale von 3 Euro im Infoladen der Landeszentrale für politische Bildung, Dammtorwall 1 während der Öffnungszeiten Montag bis Donnerstag von 13:30 bis 18:00 Uhr und Freitag von 13:30 bis 16:30 Uhr.
Bei Rückfragen: Landeszentrale für politische Bildung Dr. Rita Bake, rita.bake@bsb.hamburg.de Tel. 42823 - 4804
|
|