1. Entwicklung des Stadtteils Eilbek

Eilbek hat seinen Namen nach dem kleinen Fluss Eilbeck.
Die Ortschaft Eilbek ist hervorgegangen aus drei Höfen, die ein Graf von Holstein 1247 an das Hospital vom Heiligen Geist verkauft hat.
Bis zum 17. Jahrhundert blieb Eilbek ziemlich unverändert.

1829 wurde es unter städtische Verwaltung gestellt, also nahezu 600 Jahre hat Eilbek unter der Verwaltung des Hospitals zum Heiligen Geist gestanden. Der Grund und Boden blieb Eigentum des Hospitals. Als man nach dem großen Brand der Stadt Hamburg im Jahre 1842 Bauplätze außerhalb der Stadt suchte, wurde er nach und nach verkauft. 1856 wurde Eilbek Vogtei.

1841 wohnten hier 290 Personen.
1856 wohnten hier ca. 500 Personen.
1874 Beim Bau des ersten Gemeindehauses wohnten hier ca. 5.000 Personen.
1885 wohnten hier ca. 10.000 Personen.
1900 wohnten hier ca. 30.000 Personen.
1908 Beim Neubau des Gemeindehauses wohnten hier ca. 44.000 Personen
1920 wohnten hier ca. 60.000 Personen
1946 wohnten hier noch 3.100 Personen
Heute ca. 20.000 Personen

2. Kirchliche Entwicklung von Eilbek

bis 1629 gehörte Eilbek zur Gemeinde Sankt Jakobi
bis 1693 gehörte Eilbek zur Gemeinde Sankt Georgs Kirche
bis 1880 gehörte Eilbek südlich der Wandsbeker Chausse Eilbek zur Gemeinde Hamm.
bis 1882 gehörten beide Teile zu Hamm
ab 1882 wurde die Gemeinde Eilbek selbständig

1848 wurde auf dem zum Dorfe Hamm gehörenden Flurstück "Peterskamp" ein Friedhof der innerstädtischen St. Jakobi Kirche angelegt, dem sich 14 Jahre später (1862) der neue Hammer Friedhof anschloss.

Zunächst wurde nur der Friedhof angelegt: Grabstellen markiert und die ganze Anlage eingezäunt.

1848 ist notiert "d. 11. März 1847 ist mit dem Beerdigen auf diesen Platz begonnen." Die ersten Pläne nennen nur das Aufseherhaus.

Es wurde ein Raum für 4 Leichenzellen mit Wärterstube1 Zimmer zu Belebungsversuchen und Badedienst
Die Erbauung der Kapelle war noch nicht vorgesehen.