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Entstehung
„Eilbek - das waren früher ein paar Bauernhöfe außerhalb der Landwehr gelegen, etwa da, wo heute die Von-Essen-Straße in den Eilbeker Weg mündet, ein paar Bauernhöfe, nach dem Bach benannt, an dessen Südufer sie lagen, nach der Ylenbeke, dem Bach der Ihlen, der Blutegel. Viel wichtiger als der Bach wurde für die Entwicklung Eilbeks die Straße entlang der Südgrenze, der alte Heerweg zwischen Hamburg und Lübeck. Dort ging der Verkehr, dort siedelte sich nach und nach Gewerbe an. Sechshundert Jahre lang gehörte Eilbek dem Hospital zum Heiligen Geist und stand unter dessen Polizeihoheit. Im Jahre 1829 wurde Eilbek der Vogtei Barmbek zugeordnet. Als es dann, 1856, der Stadt angezeigt schien, die Verhältnisse neu zu ordnen, war man der Meinung, Eilbek sei doch etwas zu klein für eine eigene Vogtei. Also vergrößerte man Eilbek nach Süden über die Heerstraße hinaus um den vorher zu Hamm gehörigen Peterskamp, das ist das Gelände zwischen der Heerstraße, die man von da an Wandsbeker Chaussee nannte, und der Papenstraße bzw. Pappelallee, die es beide als Wegscheide schon gab. Noch einmal wuchs Eilbek, als nach dem Deutsch-Dänischen Krieg 1864 die bis dahin von den Dänen nicht gestattete Eisenbahn nach Lübeck gebaut wurde, der Länge nach durch den Hasselbrook hindurch. Durch die Bahn wurde der nördliche Teil des Hasselbrooks von Hamm abgeschnitten und darum vernünftigerweise der Vogtei Eilbek zugeschlagen. So liegt der Stadtteil bis heute beiderseits der Chaussee, nördlich der Bahn, südlich des Eilbekkanals, westlich der alten Landesgrenze und östlich der Landwehr, ganze 179 ha groß.“
Aus dem Buch "Jahre einer Gemeinde Eilbek 1872 – 1943" von Günther Severin
Ein berühmter Sohn des Stadtteils ist Max Schmeling, der in der Hasselbrookstraße aufwuchs.
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